Förderverein des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Nachfolge muss zügig geklärt werden!

Am 7.3. informierten wir von Seiten des Vereins EL-DE-Haus,
Förderverein des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, die
Öffentlichkeit über die andauernde Nicht-Besetzung der vakanten
Direktor*innen-Stelle im NS-Dok.

Daraufhin erhielten wir eine Vielzahl von Rückmeldungen, sowohl von
Seiten der Vereinsmitglieder, als auch aus den Reihen der interessierten
Öffentlichkeit, die ihre Besorgnis hierüber ausdrückten.
Der Dringlichkeitsantrag zur sofortigen Besetzung dieser Stelle, am 8.
März im Kulturausschuss von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt
eingebracht und dem sich SPD und Linke angeschlossen hatten, wurde
kurzfristig und ohne Begründung zurückgezogen. Für uns
unverständlich.

Unser Gespräch mit dem Beigeordneten Herrn Charles, um das wir seit
Anfang Januar gebeten hatten, konnte in der vergangenen Woche
stattfinden. Auf unsere Nachfragen wurden wir informiert, dass eine
„Neuausschreibung“ in ein, zwei oder auch drei Monaten erfolgen
könnte, wenn es denn bis dahin „ein abgestimmtes Konzept zur
historischen Mitte“ gäbe!
Wir fordern – wie die Initiator*innen des Antrags aus dem Rat der Stadt
– eine umgehende Besetzung der vakanten Direktor*innen-Stelle im
NS-Dok, und zwar auf der Basis der Ausschreibung dieser Stelle vom
vergangenen Jahr, bei der lediglich die Vorstellungsrunde noch fehlt.
Es darf nicht sein, dass die bisher außerordentlich erfolgreiche Arbeit
des NS-Dok und seine Reputation zur Verfügungsmasse im
Zusammenhang mit einem noch zu entwickelnden Konzept der
„Historischen Mitte“ werden.

Martin Sölle  und Claudia Wörmann-Adam

Diese Forderung wird unterstützt von:

Gerhard Baum, Bundesinnenminister a.D.
Rolly Brings, Musiker
Prof. Dr. Jost Dülffer, Historiker
Irene Franken, alternative Ehrenbürgerin von Köln
Dr. Ulrich Soénius, Historiker
Dr. Martin Stankowski, Publizist
Dr. Wolfgang Uellenberg van Dawen,
Sprecher Kölner runder Tisch für Integration
Arsch huh
Köln stellt sich quer

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